Polymerforschung nach Maß

Hochleistungsfasern für schnelle Autos, organische Leuchtdioden für flexible Displays oder künstliche Augenhornhäute als Implantate: Seit über 20 Jahren entwickelt das Fraunhofer IAP in Potsdam-Golm Polymere. Unsere Materialien und Verfahren decken den gesamten Bereich der Polymeranwendungen ab. Wir schaffen außerdem die Voraussetzungen dafür, dass die entwickelten Verfahren im Labormaßstab und unter Produktionsbedingungen funktionieren.

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LOPEC 2016: Gedruckte Elektronik – Von der Idee zur Serienproduktion

Eine Pilotanlage für die kundenspezifische Entwicklung gedruckter Elektronik im industrienahen Maßstab stellt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm auf der Münchner Fachmesse für gedruckte Elektronik LOPEC 2016 vom 6. bis 7. April 2016 vor. Organische Solarzellen oder OLEDs werden am IAP auf Glas oder Folie mittels Tintenstrahldruck erzeugt. Auch kostengünstige Perovskit-Solarzellen mit einer derzeitigen Fläche von wenigen Quadratmillimetern werden in den industrienahen Maßstab übertragen. Deutschlandweit einmalig ist, dass alle organischen und anorganischen Schichten auf ein und derselben Anlage gedruckt werden können – das spart Zeit und Geld.

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Fraunhofer PAZ halbiert Energiekosten bei Isolierung von Synthesekautschuk

Kautschuk ist ein gefragter Rohstoff, vor allem für Autoreifen, aber auch für Gummiprodukte und Matratzen. Nicht zuletzt weil das Angebot an Naturkautschuk schwankt, ist synthetisch hergestellter Kautschuk eine wichtige Alternative.

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Mit Antikörpern Tumore schnell erkennen

Antikörper bekämpfen Viren und Bakterien. Sie heften sich auch an Krebszellen – in einer typischen, charakteristischen Weise. Fraunhofer-Wissenschaftler nutzen diese Eigenschaft, um Krebszellen in Gewebeproben nachzuweisen. Solche Schnelltests können Chirurgen bereits während der Operation anwenden – innerhalb weniger Minuten und ohne teures Gerät.

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Das Fraunhofer IAP wächst

Die bisherige Fraunhofer-Einrichtung Polymermaterialien und Composite PYCO wurde am 1. Januar 2016 mit 36 Mitarbeitern als Forschungsbereich in das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP (Potsdam-Golm) integriert. Die Forschungsschwerpunkte und die Marke PYCO bleiben erhalten und werden unter dem neuen Dach weiterentwickelt und ausgebaut.

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Wir forschen in Ihrem Auftrag

Wir arbeiten daran, dass biobasierte und synthetische Polymere den wachsenden Anforderungen unserer Partner genügen − dass die Endprodukte zum Beispiel immer langlebiger werden, säureresistenter, temperaturbeständiger, stabiler, pflegeleichter, gesundheitsverträglicher, umweltfreundlicher, kostengünstiger und immer einfacher und energiesparender in der Herstellung.

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Anwendungszentrum

In dem 2012 eröffneten »Anwendungszentrum für Innovative Polymertechnologien« übertragen wir Prozesse zur Herstellung innovativer Materialien sowie neue Nanotechnologien vom Labor in den industrienahen Maßstab.

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Fraunhofer IAP

Aktuelles

Potsdamer Tag der Wissenschaften

Am 21. Mai 2016 findet bereits zum vierten Mal der Potsdamer Tag der Wissenschaften statt. Mehr als 30 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs präsentieren an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF mehr als 150 Programmpunkte. Das Fraunhofer IAP gibt Einblicke in seine Forschung und zeigt Experimente mit Maisstärke.

6.4.2016 | Gedruckte Elektronik – Von der Idee zur Serienproduktion

Die LOPEC (Large-area, Organic & Printed Electronics Convention) ist die führende internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik am Standort München.

7.3.2016 | Leichtbau für Luftfahrt und Verkehr

Auf der JEC World in Paris stellt das Fraunhofer IAP ein einfaches, kostengünstiges und energiesparendes Verfahren zum chemischen Recycling von faserverstärkten Thermosets vor.

 

JEC World | Paris
8.–10. März 2016 | Halle 5a | Stand D52

22.2.2016 | Fraunhofer PAZ halbiert Energiekosten bei Isolierung von Synthesekautschuk

Kautschuk ist ein gefragter Rohstoff, vor allem für Autoreifen, aber auch für Gummiprodukte und Matratzen. Nicht zuletzt weil das Angebot an Naturkautschuk schwankt, ist synthetisch hergestellter Kautschuk eine wichtige Alternative. Um diesen vom im Herstellungsprozess notwendigen Lösungsmittel zu isolieren, ist in der Regel viel Energie aufzuwenden. Hierfür entwickelte das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen List AG ein innovatives Verfahren weiter. Ergebnis: eine Kostenreduktion von durchschnittlich 50 Prozent durch den Einsatz von Niederdruckdampf.

5.1.2016 | Neuer Forschungsbereich

Seit dem 1. Januar 2016 gehört die bisherige Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien und Composite PYCO mit Standorten in Teltow und Wildau als sechster Forschungsbereich zum Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP. Dr. Christian Dreyer übernimmt kommissarisch die Leitung des Forschungsbereichs.

4.1.2016 | Mit Antikörpern Tumore schnell erkennen

Antikörper bekämpfen Viren und Bakterien. Sie heften sich auch an Krebszellen – in einer typischen, charakteristischen Weise. Fraunhofer-Wissenschaftler nutzen diese Eigenschaft, um Krebszellen in Gewebeproben nachzuweisen. Solche Schnelltests können Chirurgen bereits während der Operation anwenden – innerhalb weniger Minuten und ohne teures Gerät.