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  • Biokunststoffe in der Lebens- und Arbeitswelt von morgen

    Pressemitteilung / 07. Oktober 2026

    Wie pflanzliche Reststoffe zu Verpackungen oder Gebrauchsgütern aus Biokunststoffen werden, zeigt die Station »Plastik aus Holz« im TouchTomorrow-Truck der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Der Truck ist in ganz Deutschland an Schulen im Einsatz und vermittelt Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg haben das rollende Mitmach-Labor bereits besucht und an der Station den Biokunststoff Polybutylensuccinat (PBS) und seine zukünftige Nutzung kennengelernt. Entwickelt wird PBS am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP.

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  • Fakuma 2026 | 12.-16. Oktober 2026 | TecPart-Gemeinschaftsstand, Halle A5 / Stand 5104 / 2026

    Materiallösungen für eine kreislauffähige Kunststoffindustrie

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2026

    Wie lassen sich fossile Rohstoffe ersetzen, Kunststoffabfälle als Rohstoff nutzen, Eigenschaftsprofile erweitern und neue Materialien zuverlässig in bestehende Produktionsprozesse integrieren? Auf der Fakuma 2026 zeigt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Entwicklungen zu recycling- und kreislauffähigen Kunststoffen, chemischem Recycling, funktionalen Polymeren und nachhaltigen Carbonfasern. Erstmals stellt das Institut als neues Mitglied von TecPart (Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V.) im Rahmen des Verbandsauftritts aus.

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  • Der 3D-Biodruck eröffnet neue Möglichkeiten für die Herstellung von Organen und Geweben, die beispielsweise in der Organtransplantation und der Wirkstoffentwicklung benötigt werden. Allerdings sind bisherige Biotinten zwar zellverträglich und druckbar, bilden die physiologische Struktur und Zusammensetzung von Geweben jedoch nicht ausreichend nach. Im Projekt PhysioINK entwickeln Fraunhofer-Forschende Bio-Drucktinten aus den gängigsten Gewebeproteinen, mit denen sich ohne chemische Modifikation physiologische Gewebestrukturen nachbilden lassen.

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  • Nur wenige Atomlagen an der Oberfläche können maßgeblich beeinflussen, wie wirksam ein Material Schadstoffe aus Wasser bindet oder wie effizient ein Photokatalysator auf Licht reagiert. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP nutzen die Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS), um chemische Zustände und Wechselwirkungen an den Oberflächen und Grenzflächen biobasierter Kohlenstoffmaterialien und organisch-anorganischer Hybridmaterialien zu untersuchen. Ihre Erkenntnisse können die gezielte Entwicklung funktionaler Materialien für zukünftige industrielle Anwendungen unterstützen.

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  • Nachhaltiges Flammschutzmittel aus Maisquellwasser

    Pressemitteilung / Forschung Kompakt / 01. September 2026

    Halogenhaltige Flammschutzmittel sind ökologisch bedenklich und gelten als gesundheitsgefährdend. Daher wird seit vielen Jahren nach Ersatzlösungen gesucht. Fraunhofer-Forschende setzen auf nachhaltige, phosphorbasierte Rohstoffe auf Basis von Maisquellwasser. Die darin enthaltene Phytinsäure fungiert als sehr guter, natürlicher Flammschutz für Biowerkstoffe.

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  • Kohlenstoffdioxid als Rohstoff nutzen, erneuerbare Energien effizient speichern und industrielle Prozesse unabhängiger von fossilen Energieträgern machen: Die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP und für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sowie das südkoreanische Unternehmen SGC Energy wollen künftig gemeinsam Technologien für die Energieumwandlung und Energiespeicherung weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit umfasst insbesondere CO₂-Elektrolyse, Wasserstofftechnologien, Brennstoffzellen und Batterietechnologien. Dafür haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

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  • Mit 3D-Druck zum Wettbewerbsvorteil

    Pressemitteilung / 19. August 2026

    Welche Möglichkeiten die additive Fertigung für kleine und mittlere Unternehmen bietet, steht im Mittelpunkt eines Seminars am 7. Oktober 2026 in Potsdam. Expertinnen und Experten des Verbands 3DDruck e. V. sowie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP vermitteln praxisnahe Orientierung zu realistischen Einsatzfeldern des 3D-Drucks und unterstützen Führungskräfte dabei, die Chancen und Risiken der additiven Fertigung für ihr Geschäftsmodell einzuordnen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Materialien mit Formgedächtnis, die im 4D-Druck verarbeitet werden. Ausgelöst durch Reize wie Wärme verändern sie gezielt ihre Form und ermöglichen selbstanpassende Komponenten.

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  • Tiefe Einblicke in komplexe Stoffgemische, präzisere Aussagen zu Struktur-Eigenschafts-Beziehungen und neue Möglichkeiten für Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung: Mit einer neuen Infrastruktur für Kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR) unterstützt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam Science Park Unternehmen der Kunststoff-, Faser- und Werkstoffindustrie bei der Entwicklung und Verbesserung anspruchsvoller Materialien. Im Fokus stehen Polymermaterialien – von schwer löslichen Substanzen über Gele bis hin zu chemisch beständigen Kunststoffen und Carbonfaser-Zwischenprodukten.

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  • Energiesparend: Smarte Textilien mit reversibler Formänderung

    Pressemitteilung des DITF / 29. Juli 2026

    Bewegliche textile Strukturen werden in zahlreichen Bereichen wie Medizintechnik, Automatisierung, Architektur, Landwirtschaft oder in der Bekleidungsindustrie eingesetzt. Ein Beispiel hierfür sind Schattierungsnetze in Gewächshäusern, die je nach Sonnenintensität aus- und eingefahren werden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) entwickeln Textilien aus Formgedächtnispolymeren mit reversibel steuerbarer Geometrie.

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