Zweiter Carbon Fibre Summit Saxony brachte am 27. August 2026 insgesamt 76 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Boxberger Ortsteil Klitten zusammen und rückte die länderübergreifende Carbon LabFactory Lausitz in den Fokus
mehr Info
Zweiter Carbon Fibre Summit Saxony brachte am 27. August 2026 insgesamt 76 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Boxberger Ortsteil Klitten zusammen und rückte die länderübergreifende Carbon LabFactory Lausitz in den Fokus
mehr Info
Halogenhaltige Flammschutzmittel sind ökologisch bedenklich und gelten als gesundheitsgefährdend. Daher wird seit vielen Jahren nach Ersatzlösungen gesucht. Fraunhofer-Forschende setzen auf nachhaltige, phosphorbasierte Rohstoffe auf Basis von Maisquellwasser. Die darin enthaltene Phytinsäure fungiert als sehr guter, natürlicher Flammschutz für Biowerkstoffe.
mehr Info
Kohlenstoffdioxid als Rohstoff nutzen, erneuerbare Energien effizient speichern und industrielle Prozesse unabhängiger von fossilen Energieträgern machen: Die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP und für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sowie das südkoreanische Unternehmen SGC Energy wollen künftig gemeinsam Technologien für die Energieumwandlung und Energiespeicherung weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit umfasst insbesondere CO₂-Elektrolyse, Wasserstofftechnologien, Brennstoffzellen und Batterietechnologien. Dafür haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.
mehr Info
Welche Möglichkeiten die additive Fertigung für kleine und mittlere Unternehmen bietet, steht im Mittelpunkt eines Seminars am 7. Oktober 2026 in Potsdam. Expertinnen und Experten des Verbands 3DDruck e. V. sowie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP vermitteln praxisnahe Orientierung zu realistischen Einsatzfeldern des 3D-Drucks und unterstützen Führungskräfte dabei, die Chancen und Risiken der additiven Fertigung für ihr Geschäftsmodell einzuordnen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Materialien mit Formgedächtnis, die im 4D-Druck verarbeitet werden. Ausgelöst durch Reize wie Wärme verändern sie gezielt ihre Form und ermöglichen selbstanpassende Komponenten.
mehr Info
Bewegliche textile Strukturen werden in zahlreichen Bereichen wie Medizintechnik, Automatisierung, Architektur, Landwirtschaft oder in der Bekleidungsindustrie eingesetzt. Ein Beispiel hierfür sind Schattierungsnetze in Gewächshäusern, die je nach Sonnenintensität aus- und eingefahren werden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) entwickeln Textilien aus Formgedächtnispolymeren mit reversibel steuerbarer Geometrie.
mehr Info
Tiefe Einblicke in komplexe Stoffgemische, präzisere Aussagen zu Struktur-Eigenschafts-Beziehungen und neue Möglichkeiten für Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung: Mit einer neuen Infrastruktur für Kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR) unterstützt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam Science Park Unternehmen der Kunststoff-, Faser- und Werkstoffindustrie bei der Entwicklung und Verbesserung anspruchsvoller Materialien. Im Fokus stehen Polymermaterialien – von schwer löslichen Substanzen über Gele bis hin zu chemisch beständigen Kunststoffen und Carbonfaser-Zwischenprodukten.
mehr Info
Mit Hefen Grundbausteine für eine wettbewerbsfähige, ressourceneffiziente Industrie erzeugen und unabhängig von fossilen Rohstoffen werden: Dafür bündeln das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam Science Park und die BMFTR-Nachwuchsgruppe TAILOR der Universität Potsdam seit März 2026 ihre Kompetenzen. Gemeinsam bieten sie Unternehmen, die ihre Prozesse nachhaltiger ausrichten wollen, eine durchgängige Entwicklungskette von der Stammentwicklung über die Bioprozessoptimierung bis zur Skalierung für industrielle Anwendungen und Anwendungstests.
mehr Info
Biobasierte Polymere eröffnen Möglichkeiten für eine zirkuläre Kunststoffwirtschaft. Welche Potenziale sie bieten, welche Herausforderungen noch zu lösen sind und wie der Transfer in industrielle Anwendungen gelingt, diskutiert der Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE gemeinsam mit Fachleuten aus Industrie und Forschung in einem interaktiven Workshop am 15. September 2026 auf dem DECHEMA FORUM in Frankfurt.
mehr Info
Für die Industrie eröffnen Rezyklate neue Wege in der Geotextilproduktion. Im Projekt GREEN zeigt das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, dass sich Polypropylen (PP)-, Polyethylenterephthalat (PET)- und High-Density-Polyethylen (HDPE)-Rezyklate zu Vliesen, Fasern und Membranen verarbeiten lassen, die industrielle Anforderungen erfüllen. Damit entstehen Optionen für den Einsatz in bestehenden Produktions-linien und neue Wertschöpfungsketten im Geotextilmarkt.
mehr Info
Metallisch glänzende Kunststoffoberflächen liegen im Trend – ob bei Automotive-Exterieur und -Interieur, bei Spielwaren oder Haushaltsgeräten. Im Spritzguss hergestellte Produkte haben jedoch einen Nachteil: sie weisen oft sogenannte Fließlinien auf – unschöne Streifen und Linien. Eine neue Methode zur Herstellung von Metalleffektpigmenten, die am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP optimiert wird, ermöglicht einen fließlinienlosen Metalleffekt auf Kunststoffoberflächen – und das, ohne Beschichtung.
mehr Info